• Muskelverletzungen

  • Wie kommt es zu Zerrung, zum Muskelfaserriss und anderen Muskelverletzungen?

    Der menschliche Körper verfügt über mehr als 300 voneinander abgrenzbare Einzelmuskeln, die zusammen etwa 40% der gesamten Körpermasse ausmachen. Eine intensive Beanspruchung der Muskulatur, einhergehend mit Erschöpfung, unzureichender Sauerstoff-, Flüssigkeit- und Elektrolytzufuhr bringt den Muskel-Stoffwechsel aus der Balance, ebenso die Kommunikation zwischen Muskulatur und Nervenbahnen. Folgt dann noch eine ungewohnte, ruckartige Bewegung, wird der Muskel über das physiologische Maß hinweg gedehnt – und eine Zerrung ist die Folge. Häufig spüren Sportlerinnen und Sportler nur ein leichtes Ziehen. Ignoriert man diese Symptome und belastet den strapazierten Muskel weiter, können Muskelfasern reißen, und ein stechender Schmerz schießt in den Muskel – an eine Fortsetzung der sportlichen Aktivität ist jetzt definitiv nicht mehr zu denken. Diagnose: Muskelfaserriss.

    Bei sportlichen Aktivitäten steigt das Verletzungsrisiko durch:

    • unzureichendes Aufwärmen und Stretching
    • falsche Trainingsmethoden
    • Muskelübermüdung
    • Überbelastung
    • muskuläre Dysbalancen (meist Muskelverkürzung)